Der Flug nach "Bangkok" startet in "Phuket" pünktlich, so dass wir bereits um 11.00 Uhr dort landen.

Die Fahrt zum Hotel gelingt dem Taxifahrer diesmal auf Anhieb. "Bangkok "war bei unserer Ankunft aus Europa das Sprungbrett für unsere Nordthailandreise. Wir hatten nur wenig Zeit um die Hauptstadt Thailands zu besichtigen. Dies wollen wir nun in den nächsten 3 Tagen nachholen.
Spaziergang rund ums Hotel
Unweit unseres Hotels liegt der "Lumpinipark", einer der vielen grünen Oasen der Stadt.


Eingekreist von Wolkenkratzern erinnert er uns ein wenig an den Centralpark in "New York".
Im Zentrum des Parks befindet sich auch ein kleiner chinesischer Tempel.
Der Park dient auch vielen Thais zur täglichen Fitness. Unter anderem finden wir inmitten von Bäumen ein gut besuchtes Bodybuldingccenter.
Anita versucht sich an einem öffentlichen Fitnessgerät ;-)
Wir wollen uns noch eines der vielen Einkaufscenters ansehen. Zum Überqueren der stark befahrenen Strassen empfiehlt es sich, wenn immer möglich, eine Passarelle zu benützen. Der Ausblick auf den dichten Verkehr ist im Vergleich zur Schweiz recht farbenfroh.
Mitten im Getümmel der PKWs entdecken wir einen "Besenwagen".
Nach dem Nachtessen machen wir noch einen Bummel durch belebte Strassenmärkte in der Nähe unseres Hotels. In der vorweihnächtlichen Zeit ist die Beleuchtung besonders üppig.
Auch beleuchtete Königsaltäre finden wir auf Schritt und Tritt.
Nebst den engen Ladenstrassen, welche jeden Abend neu aufgebaut werden,
gibt es auch hübsch angelegte Plätze mit Restaurants und vornehmen Shops.

Königspalast
Heute steht der "Grand Palace" auf dem Programm. Er wurde 1782 errichtet und beherbergt nicht nur den Königspalast und die Thronhallen, sondern auch einige Regierungsgebäude und den berühmten Tempel des Smaragd-Buddhas.
Mit dem Sky-Train fahren wir bis zur Endstation. Dann geht's mit dem "Chao Phraya Tourist Boat" bis zum "Grand Palace". Für beide Transportmittel haben wir einen günstigen Tagespass gelöst.
Die Aussicht auf die Skyline von "Bangkok" ist vom Boot aus besonders eindrücklich.

Am Fluss lässt sich ganz komfortabel wohnen oder auch nicht.

Vorbei an der unendlich langen Palastmauer erreichen wir den Haupteingang auf der Nordseite.
Anita muss sich wegen der im Palast herrschenden Kleiderordnung kurzerhand noch einen Thai-Rock ausleihen :-)
Nebst vielen goldverzierten Palästen gibt es hier auch den goldenen
"Phra Siatana Chedi" zu bestaunen.
Das königliche "Panteon" mit seinen prunkvoll verzierten Säule ist ebenso sehenswert,
wie auch die dahinter liegende Handschriften-Bilbliothek.
Der berühmte "Smaragd-Buddha" ist leider so unscheinbar klein, dass man ihn auf dem stark verzierten Thron kaum zu erkennen vermag. Dennoch gehört er zu denen in Thailand meist verehrten Buddhas.
Wir können uns an den vielen prachtvollen Bauten kaum satt sehen.
Vor allem, wenn man dazu noch die Details der einzelnen Figuren etc. anschaut, bräuchte man allein für diesen Palast mindestens einen ganzen Tag.
Der eigentliche "Grand Palace" mit seinem wunderschönen Ziergarten kommt dabei fast ein wenig zu kurz.


Als nächstes wollen wir uns den grössten Buddha Thailands ansehen, den "Wat Intrawihan". Dazu fahren wir mit dem Boot bis zur "Rama 8. Bridge".
Von dort aus kämpfen wir uns durch die schmutzigen Strassen von "Bangkok", grösstenteils verursacht durch die relativ überalterten Autos und "Tuk-Tuk".

Der Besenwagen gehört selbstverständlich nicht dazu.
Der grösste Buddha ist wohl eindrücklich in seiner Grösse, aber bestimmt nicht der Schönste.
Unser nächstes Ziel, die Tempelanlage "Wat Arun", ist da schon bemerkenswerter. Dazu müssen wir mit dem Boot wieder zurückfahren und vom Pier 8 mit der Fähre den Fluss überqueren. Auf den Booten fahren oft auch Mönche mit, selbstverständlich kostenlos. Für sie ist extra eine Ecke reserviert.
Schon von weitem sticht der riesige "Chedi" des "Wat Arun-Tempels" ins Auge.
Dieser ist auch über eine sehr steile Treppe besteigbar. Nichts für nicht einigermassen Schwindelfreie! Anita wagt den Aufstieg dennoch.

Die Aussicht auf die Tempelanlage und die Stadt ist dafür fantastisch.



Aber auch von unten ist der "Chedi" eine imposante Erscheinung.
Da rückt der Tempel mit seinen unzähligen Buddha-Figuren etwas in den Hintergrund.


Mit dem Boot und dem "Skytrain" geht es wieder zurück zum Hotel. Es war ein anstrengender Tag, weil wir viel zu Fuss unterwegs waren.
Apropos zu Fuss (ein kleiner Exkurs):
Obwohl es auch bei den Fussgängern so eng zugeht, wie auf der Strasse, fällt uns immer wieder auf, dass wir kaum berührt oder gar geschupst werden. Der rücksichtsvolle Umgang der Menschen miteinander setzt sich auch auf den Gehsteigen und Fussgängerbereichen jeglicher Art fort. Im Vergleich zu den Thailändern stehen wir in der Schweiz mit unserer aggressiven Art ziemlich schlecht da. Besonders in grossen Agglomerationen, wie Zürich, ist die Situation mittlerweile bedenklich. Dies ist wohl auch eine Erziehungssache. "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr."
Wieder einmal eine Pizza
Zum Abendessen gibt es heute eine Pizza bei "Pizza Hut" im "Silom-Center". Wir sind zwar fast die einzigen Gäste. Der Hauptgrund dürfte in den amerikanischen Preisen liegen. Fürs gleiche Geld kann man locker vier Mal thailändisch Essen und erst noch besser!
Beim nächsten Mal also wieder beim Thailänder...
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Mittwoch, 10. Dezember 2008
Noch einmal Bangkok (Mittwoch, 10.12.2008)
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