Auf dem IFC (International Financial-Center)
Zum letzten Mal vor unserer morgigen Abreise setzen wir mit der Fähre auf "Hongkong-Island" über.
Bei der Überfahrt können wir diesmal in der Ferne problemlos die Brücke nach "Lantau" erkennen.
Unweit des höchsten Wolkenkratzers "IFC" liegt die zurzeit grösste Baustelle der Stadt.
Wir wollen heute Morgen zuerst mit dem Schnelllift auf das "IFC" hochfahren. Dazu benötigen wir unsere Pässe. Leider ist für die Öffentlichkeit nur der 55. Stock freigegeben. Das Gebäude ist vom 56 bis zum 88. Stock den Finanzleuten vorbehalten.
Die Aussicht wird etwas durch die getönten Scheiben getrübt, ist aber immer noch eindrücklich genug.
Immerhin sind wir höher als der kleine "IFC" rechts unten im Bild :-)
Der Ausblick auf die "Kowlooner"-Seite ist leider gesperrt (kennen wir aber schon vom "Peak").

Auf dem chinesischen Markt
Anschliessend spazieren wir in Richtung Stadtteil "Soho" weiter. Dort in den Gassen befindet sich auch ein chinesischer Kleinmarkt.

Die Käuferschaft ist hier eine ganz andere, weil man die Waren auf dem Markt naturgemäss wesentlich günstiger erhält, als in den Kaufhäusern.
Wir kaufen uns für unsere chinesischen Tai-Chi-Schwerter zwei neue Zotteln (oder wie die Dinger heissen).

Dann nähern wir uns dem modernen Shopping-Center "The Center".

In der Eingangspartie wird eine tolle Show mit Ballett und "Kung-Fu" dargeboten. Eine riese Menge Schaulustiger hat sich hier versammelt.

Auch wir schauen den verschiedenen Gruppen eine zeitlang zu.


Allmählich rückt wieder der Zeitpunkt des Abschiednehmens näher. Man beachte die etwas wehmütige Stimmung in unseren Gesichtern :-(
Morgen früh fliegen wir weiter nach "Singapore", der saubersten Stadt der Welt, wie es heisst.
Unser Gesamteindruck von "Hongkong"
"Hongkong" ist eine hochinteressante, lebendige und vielfältige Grossstadt mit einer Unmenge von Leuten und Verkehr. Dennoch ist die Luft wesentlich besser als zum Beispiel in "Bangkok". Dies hängt wahrscheinlich einerseits mit der besonderen Lage der Stadt am Meer zusammen, aber andererseits auch an den relativ modernen Autos und Scooters. Die öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere das hervorragend ausgebaute U-Bahnnetz, und das gut ausgebaute Autobahnnetz tragen bestimmt das Ihrige dazu bei.
Obwohl hier auf kleinem Raum immerhin fast 7 Mio. Einwohner leben, macht die Stadt einen sehr sauberen Eindruck. Zigarettenkippen und Kaugummis auf den Trottoirs und Plätzen sucht man vergeblich. Auch hier, wie in "Thailand", haben wir nicht eine einzige Schmiererei gesehen.
Die "Hongkong-Chinesen" sind zwar geschäftig, aber immer rücksichtsvoll und freundlich. Vor allem aufgefallen ist uns auch der respektvolle Umgang und die Achtung der Jungen vor den Eltern und der älteren Bevölkerung. Dies ist wohl eine Erziehungssache, die in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten leider immer mehr vernachlässigt worden ist!
Die Jugend legt hier auch wert auf modisch, saubere Bekleidung. Schlampig angezogene Jugendliche, wie in der Schweiz, sucht man hier vergebens. Auch im Dreck der Strassen und Plätze herumsitzende Jugendliche gibt es hier nicht!
Und es geht doch. Auch bei 7 Mio. Einwohnern sind die Gebäude in der Stadt praktisch rauchfrei (inkl. Restaurants und Cafés etc.). Dies hat alles mit Wertschätzung, Respekt und Kultur einer Gesellschaft zu tun. Die Chinesen machen es uns vor.
Abflug nach Singapore (Samstag, 20.12.2008)
Schon um 07.00 Uhr fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Unser Flug startet zwar erst um 10.30 Uhr. Die Wege auf dem riesigen Flughafen sind jedoch ziemlich gross und der Durchgang durch die Security-Zone zeitaufwendig. Ausserdem möchten wir dort noch frühstücken.
Alles verläuft planmässig, ausser, dass unser Gepäck mit 50 kg bereits 10 kg Übergewicht aufweist. Die nette Stewardess lässt uns ausnahmsweise passieren ;-) Wir müssen unbedingt abspecken. Das nächste Mal verläuft es sonst vielleicht nicht mehr so glimpflich ab.
Goodbye "Hongkong"...

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Freitag, 19. Dezember 2008
Unser letzter Tag in Hongkong
(Freitag, 19.12.2008)
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