Am Australia Day (Montag, 26.1.2009)
Mit dem Nationalfeiertag ,"Australia Day", erinnert sich Australien an den Tag der Landung der "First Fleet" mit 1000 Strafgefangenen in der "Botany Bay" im Jahre 1788. An dieser Stelle liegt heute die Millionenstadt "Sydney".
In "Sydney" gibt es an diesem Tag in den Strassen und Parks unzählige Aktivitäten, Veranstaltungen, Unterhaltungen und andere Attraktionen. Am Abend wird im "Darling Harbour" ein Feuerwerk abgebrannt. Dies und vieles mehr wollen wir uns nicht entgehen lassen.

Mit einer australischen Flagge ausgerüstet, stürzen wir uns in die Menge ;-)
Entlang der "Elisabeth Street" und rund um den "Hyde Park" sind über 1000 Oldtimer-Fahrzeuge ausgestellt. Es ist kaum zu glauben, wieviele Sammlerstücke aus den 50- und 60-ern es hier in Australien noch gibt. Die meisten sind in bestem Zustand und mit viel Liebe gepflegt.

Hier findet mein jede Menge edler Stücke englischer Bauart, wie zum Beispiel alte "MGs", "Moris" oder die legendären "Minis".


Die Feuerwehr von "Sydney" mit ihren Altertümern ist auch verteten ;-)

Für mich mit vielen Erinnerungen verknüpft ist das erste Auto meiner Eltern aus den 50er Jahren, ein luftgekühlter "Renault Heck".
Ein absolutes "Highlight" ist mein allererstes Auto, ein "NSU Prinz" aus dem Jahr 1959, allerdings in hellblau und nicht in knalligem gelb, wie hier auf dem Foto.
Natürlich sind hier auch ganz edle und teure Stücke zu sehen, wie zum Beispiel "Rolls Roys", "Jaguars", "Ferraris" und Masseratis".

Die australische Flagge ist heute omnipräsent.


Eine schottische Dudelsackband zieht viele Zuschauer an und ist auch für uns absolut faszinierend.


Die Promenade am "Sydney Harbour" ist Schauplatz der meisten Attraktionen. Entsprechend viele Leute halten sich hier auf.

Leider können wegen des Wetters einige Vorführungen nicht durchgeführt werden. Die Zuschauer warten vergeblich auf die Demo der Fallschirmspringer, der FA-18 und anderer Flugvorführungen. Ausgerechnet an diesem Tag ist es bewölkt und die Wolken hängen erst noch zu tief. Sehr schade!
Das "Ferryton", ein Schiffsrennen, kann trotzdem abgehalten werden.

Sieger wird die Fähre mit der Ente.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Einfahrt der "Endeavour" und weiterer Segelschiffe in den "Sydney Harbour". Bedauerlicherweise fehlt für dieses grandiose Schauspiel einfach die strahlende Sonne am blauen Himmel.

Das Feuerwerk in "Darling Harbour" fällt buchstäblich ins Wasser, zumindest für uns, denn um ca. 18.00 Uhr beginnt es zu regnen, so dass wir uns entschliessen, nur noch kurz für eine Pizza zum Italiener zu gehen.
Wort zur Woche
Die Regierung macht sich, wie bei uns, Sorgen um die allgemeine Volksgesundheit. Vor allem der Zustand der Zähne ist in Australien scheinbar alarmierend, so dass dem Frischwasser neuerdings Fluor beigemischt wird.
Etwas paradox mutet es uns an, wenn praktisch jeder Speise Zucker hinzugefügt wird. Alle Saucen, inkl. Salatsauce, sind leicht süsslich. Wir haben noch nie so viele Gerichte mit einem süssen "Touch" gegessen, wie hier in Australien. Der Zahnbefund der australischen Bevölkerung ist bestimmt auf diese verhängnisvolle Koch- bzw. Essgewohnheit zurückzuführen.
Wir können uns dieser fatalen Unsitte praktisch nur entziehen, indem wir unsere Speisen selbst zubereiten. Dies werden wir auf unserer Reise mit dem Campervan auch vermehrt tun.
Auf Shoppingtour (Dienstag, 27.1.2009)
Wegen des relativ schlechten Wetters (regnerisch) machen wir heute eben einen Bummeltag durch die "Shopping Centers". Die ausgetrocknete Landschaft hat diesen Regen gleichwohl bitter nötig. Ab morgen sagen die Wetterfrösche für längere Zeit bereits wieder schönes, warmes Sommerwetter voraus.
Entlang der beiden Haupteinkaufsstrassen "Pitt Street" und "Georg Street" reiht sich ein Shop an den andern. Oft kommt man via unterirdische Ladenstrassen trockenen Fusses von einem Einkaufszentrum zum nächsten, also ideal für unser Vorhaben.
Der "Sydney Tower" steckt heute mit seiner Aussichtsplattform ausnahmsweise in der tiefhängenden Wolkendecke.
Das riesige und vielfältige Angebot in den Geschäften ist enorm. Hier macht sich der Unterschied zur kleinen Schweiz am ehesten bemerkbar. Wir haben das Gefühl, dass es hier einfach alles zu kaufen gibt. Dabei sind die Preise im Vergleich zur Schweiz eher niedriger.


Auch ein Besuch in unserem Lieblings-Einkaufscenter "QVB" darf nicht fehlen.
Im alt-neuen Gebäude entdecken wir immer wieder neue Kostbarkeiten, wie zum Beispiel diese Wendeltreppe.
Bei diesem riesigen Angebot verfällt man gerne in einen Kaufrausch. Bei uns besteht diese Gefahr allerdings nicht, denn wir müssen uns wegen unserem Fluggepäck diszipliniert zurückhalten.
Am Nachmittag hellt sich der Himmel allmählich auf und macht wieder dem gewohnten Sonnenschein Platz.
Internet in Sydney
Wer in "Sydney" ins Internet möchte, braucht nicht lange zu suchen. Fast an jeder Ecke findet man Internet-Cafés oder -Rooms zu fairen Preisen (2 bis 5 A$ / h). Selbst Einkaufsketten, wie "Woolworths", bieten in ihren Einkaufsläden bisweilen Internet-Connection an. Damit unterscheidet sich "Sydney" wesentlich von den Städten, wie "Bangkok", "Hongkong" oder "Singapore", wo wir lange suchen mussten, um überhaupt ein Internet-Café zu finden.

Wir haben in "Sydney" auch einen professionellen Anbieter gefunden, der seine gut ausgerüsteten Internet-Rooms in den wichtigsten Städten über ganz "Australien" und "New Zealand" verteilt anbietet. "Global Gossip" verfügt gegenwärtig über 150 Lokalitäten mit Highspeed Internet, 21 davon alleine in "Sydney".


Auch unser Hotel "Travelodge" bietet nebst einer Internet-Ecke mit vier PCs, die Möglichkeit mit WLAN seinen eigenen Laptop mit dem Internet zu verbinden, allerdings nur im Bereich der "Lounge". Beim verpflichteten Provider "MagiNet" kosten 24 Stunden zwar lediglich A$ 20.00. Dabei kann beliebig oft ein- und ausgeloggt werden. Die maximale Zeitdauer beträgt aber leider nur 7 Tage. Diese Dienstleistungen werden von den Hotelgästen auch rege benutzt.

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