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Donnerstag, 18. Juni 2009

Brisbane VI (QLD) (im Campervan)

RockhamptonBundaberg (Qld) (Donnerstag, 18.6.2009)
Wetter: schön, bewölkt, regnerisch / Temp.: 24 Grad / Wind: 1 – 2 Bf.

Wir fahren heute weiter nach"Bundaberg", einer Stadt mit etwa 70'000 Einwohnern, welche ca. 300 km südlich von "Rockhampton" am "Burnet River", unweit der Küste liegt. Wir kommen zügig voran, da wir das Strassenschild "Rest or R.I.P." (Ruhe dich aus oder Ruhe in Frieden) für einmal nicht beachten :-)

Unterwegs ziehen zu unserem Erstaunen je länger je mehr Wolken auf. Die Wetterfrösche haben doch schönes Wetter für die nächsten sieben Tage vorhergesagt. Als wir kurz nach Mittag in "Bundaberg" einfahren, beginnt es doch tatsächlich leicht zu nieseln. Das finden wir aber gar nicht nett :-( Seit "Perth" hatten wir nie mehr richtigen Regen und dies liegt nahezu drei Monaten zurück. Einzig in "Townsville" vor vier Wochen hatte es ebenfalls kurz genieselt. Wir tragen es mit Fassung.

In "Bundaberg" steuern wir direkt den BIG4 Campingplatz "Cane Village Holiday Park" an, welcher in unmittelbarer Nähe (5 Gehminuten) des grössten Shopping Centers der Stadt, der "Sugarland Shopping Town", liegt. Auch "McCafé" befindet sich dort. Bummeln ist angesagt. Der Tag ist gerettet :-)

Der BIG4 Campingpatz verfügt über eine gute Infrastruktur inklusive NET4. Der WLAN Empfang ist sogar im Büssli einwandfrei, weil wir optimal zur Sende-/Empfangsantenne stehen :-)

In Bundaberg und Bargara (Qld) (Freitag, 19.6.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 25 Grad / Wind: 4 – 5 Bf.

Als wir heute Morgen zum Fenster hinausschauen, können wir es kaum fassen; der Himmel präsentiert sich in wolkenlosem Blau. Hamdulillah :-)) Mit 16 Grad, bereits frühmorgens, ist es sogar angenehm warm. Einem Ausflug in die Innenstadt steht also nichts im Wege.

Nach dem üblichen Morgenprogramm (Gymnastik, fünf Tibeter, Frühstück, etc.), fahren wir ins Zentrum von "Bundaberg" und parkieren unser "Büssli" auf dem "Riverside Parklands", welcher direkt am "Burnett River" unweit der Haupteinkaufsstrasse, der "Bourbong Street", liegt.


Welch' ein Unterschied zum konservativ und langweilig wirkenden "Rockhampton"! Die Innenstadt von "Bundaberg" mit den unzähligen Shops, Boutiquen, Restaurants, Cafés und Einkaufspassagen, ist wesentlich attraktiver und moderner gestaltet. In dieser lebendigen Stadt fühlen wir uns auf Anhieb wohl.



Dazwischen eingebettet sind die alten Bauten mit den wunderschönen, bunten Fassaden aus der Kolonialzeit. Das Zusammenspiel zwischen Alt und Neu ist hier wirklich gut gelungen.


Eines der schönsten Bauwerke ist wieder einmal die Post.

In diesem bunten Gebäude befindet sich zurzeit ein "Thai Indian Restaurant".

Ebenfalls im Zentrum stehen gleich drei Kirchen nebeneinander.



Die Hotels und Pubs nisten sich, wie hier, meist in den wunderschönen, viktorianischen Bauten ein, welche besonders heimelig anmuten..


In einem der vielen gemütlichen Cafés trinken wir unseren obligaten Cappuccino.


Weil heute unerwartet schönes Wetter herrscht, entschliessen wir uns spontan und fahren weiter ins 12 Kilometer entfernte Feriendorf "Bargara" an die "Coral Coast".

Wir haben ausgedehnte Sandstrände erwartet und sind doch etwas enttäuscht. Vielleicht waren unsere Erwartungen nach all diesen wunderbaren Stränden im Süden, Norden und Nordosten etwas zu hoch geschraubt. Ausser einer netten Strandpromenade, ein paar Hotels entlang der Strandstrasse und wenigen Cafés in der Seitenstrasse gibt es da nicht allzu viel anzusehen.



Nach dem Lunch fahren wir noch etwas der Küste entlang. Gleich südlich von "Bargara" überqueren wir den Damm zu einem bezaubernden "Inlet". Die Villen im Hintergrund haben echte "First Class" Plätze,


der "Black Swan" auf seiner Insel ebenso.

Wir fahren ein paar Kilometer an den unzähligen Villen und Appartementhäusern vorbei. Auch hier gibt es nichts Spezielles anzuschauen, und so fahren wir halt zum Campingplatz zurück, geniessen noch ein wenig die Nachmittagssonne und trinken unseren Café bei "McCafé", warum auch nicht?


In Bundaberg (Qld) (Samstag, 20.6.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 27 Grad / Wind: 1 – 2 Bf.

Das Wettergeschehen in Richtung Süden ist für die nächsten Tage ungewiss. Wir bleiben darum noch einen weiteren Tag in "Bundaberg", weil der Aufenthalt in einer Stadt bei regnerischem Wetter doch angenehmer ist, als in einem kleinen Feriendorf, wie "Hervey Bay", unserem nächsten Ziel. Weil uns die Innenstadt so gut gefallen hat, entschliessen wir uns, noch einmal ein paar Stunden dort zu verbringen.

Der heutige Tag empfängt uns, trotz schlechter Wettervorhersage, wieder mit wolkenlosem Himmel. Heute Abend beginnt hier auf der Südseite der Erde die längste Nacht des Jahres. Obwohl wir zwischen "Rockhampton" und "Bundaberg" die Grenze von der tropischen in die subtropische Zone überschritten haben, ist das Klima zurzeit alles andere als winterlich. Die "Rainbow Lorikeets" hätten hier mit Minustemperaturen und Schnee gewiss ihre Schwierigkeiten.


Wir geniessen die angenehme Wärme des hiesigen "Winters" und sitzen in T-Shirts und Shorts beim Frühstück. Bevor wir in die Innenstadt fahren, schauen wir uns den kleinen Flughafen von "Bundaberg" an, der unweit des Campingplatzes liegt. Er ist von der Grösse her etwa vergleichbar mit dem Flughafen "Altenrhein" in der Schweiz und ist vor allem Zubringer zu den internationalen Flughäfen, wie "Brisbane", "Cairns" und "Sydney".

Eben landet ein Flugzeug aus "Brisbane".

Anschliessend geht's weiter in die City. Wir sind noch früh dran. Doch heute ist Samstag und da fahren viele zum Einkauf in die Stadt. In der Haupteinkaufsstrasse herrscht dichter, stockender Verkehr. Der Australier möchte möglichst wenig zu Fuss gehen und möglichst vor seinem auserwählten Laden parken. Wir haben ein paar hundert Meter weiter auf einem grossen öffentlichen Parkplatz mit vielen freien Plätzen parkiert und haben deshalb keine derartigen Sorgen ;-)

Immer gibt es noch neue Sachen zu entdecken, beispielsweise diese schnüssige Apotheke, welche vermutlich in eine ehemalige Kirche eingezogen ist.

Nicht weit vom Zentrum hat sich "Sizzler" nieder gelassen. Einem ausgedehnten Lunch steht nichts im Wege. Am Nachmittag bereitet ein grossflächiger Stromausfall unserem Bummel ein jähes Ende. Wir kehren zum Campingplatz zurück und geniessen noch ein wenig die Sonne. Dazu brauchen wir keinen Strom :-)

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