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Freitag, 17. Juli 2009

Back to Sydney IV (NSW) (im Campervan)

In Byron Bay (NSW) (Freitag, 17.7.2009)
Wetter: sehr schön, windig / Temp.: 22 Grad / Wind: 3 - 5 Bf.

Die Luft ist heute Morgen besonders klar. Wir spazieren dem westlich liegenden "Belongil Beach" entlang.


Der "Mount Warning" winkt uns am Horizont zu.

An diesem Küstenabschnitt gibt es rötliche Sandsteinfelspartien, die mit dem weissen Sand und dem blauen Meer, bzw. Himmel einen willkommenen Kontrast bilden.


Der Sandstein ist derart weich, dass man sogar mit den blossen Fingern etwas hineinritzen kann. Dies haben künstlerisch Ambitionierte auch ausgiebig getan und "Tutanchamun" oder die Filmfigur "ET" aus dem Stein herausgearbeitet.


Der weiche Sandstein und die Sanddünen bieten dem Meer und der Witterung kaum Widerstand, so dass die Bodenerosion enorm ist und die Küste im Bereich von Wohnhäusern mit Hilfe von Sandsäcken geschützt werden muss.

Der westliche Teil des Sandstrandes ist zugleich der Hundestrand von "Byron Bay". Ansonsten sind Hunde am Strand verboten.

Der westlichste Teil von "Byron Bay" endet bei einem "Inlet" mit Mangrovenwald, in welches der kleine "Belongil Creek" mündet.


Bei gemütlicher Reggae-Musik trinken wir im "Belongil Beach Coffee" einen Cappuccino.


Die modernen Althippies arbeiten heutzutage ebenfalls mit Laptops :-)

Entlang des Strandes spazieren wir wieder zum Campingplatz zurück.

Das Meer ist ein fantastischer Unterhalter. Wir könnten dem faszinierenden Wellenspiel und den Wellensurfern stundenlang zusehen.


Obwohl für den schnellen Betrachter alle Wellen gewissermassen gleich ausschauen, hat jede beim genaueren Hinsehen ihren eigenen Charakter (ähnlich wie beim Menschen :-)


Keine ist wir die Andere, selbst wenn man tagelang zuschaut.

Eigentlich würden wir gerne etwas Wellensurfen. Zurzeit ist es uns dazu einfach zu kalt (ca. 19 Grad Wasser- und 22 Lufttemperatur, starker Wind). Die Einheimischen sind sich scheinbar an solche Verhältnisse gewöhnt ;-)

Da gehen wir doch lieber ins Dorf und essen bei "Mokha's" zum Lunch ein feines "Porridge" mit Früchten :-)

Die "Rainbow Lorikeets" geben ihr allabendliches Konzert zum Besten.


In Byron Bay (NSW) (Samstag, 18.7.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 24 Grad / Wind: 1 - 2 Bf.

Seit dem kurzen, nächtlichen Regen beim "Mount Warning vor fünf Tagen, hatten wir immer wunderschönes Wetter, und dies wird sich laut den Wetterprognosen für die nächsten sieben Tage auch nicht ändern :-) Nach den verheerenden Langzeitregenfällen in dieser Gegend, die im Juni zu grossen Überschwemmungen führten, können wir von Glück sprechen, dass wir uns zu jener Zeit im Norden Australiens aufgehalten hatten und uns, "nota bene", immer schönes, warmes Wetter begleitete.

Auch heute liegt wieder ein Traumtag vor uns. Wir wiederholen die wunderschöne, vierstündigen Wanderung auf dem "Cape Byron Walking Track" um das "Cape Byron". Dieser attraktive Rundweg ist ein absolutes Muss für jeden "Byron Bay" Besucher. Er bietet über weite Strecken eine absolut fantastische Aussicht auf das Meer, die grossartigen Buchten und nicht zuletzt die Delfine und Wale, die hier überraschend nahe ans Ufer kommen.

Auf dem Strandparkplatz begegnen wir der typischen Sportausrüstung in dieser Gegend: 4WD-Campervans mit Wellensurfbrettern.

"I bi's dä Ibis" (auf Deutsch: Ich bin es der "Ibis"), begrüsst der storchenartige Vogel auf der Bank die beiden Girls :-)

Der "Ibis" hat sich in den Agglomerationen an den Menschen angepasst und frisst leider nur zu oft von den übriggebliebenen Speiseresten auf den Tischen und Böden der Restaurants, anstatt seine natürliche Nahrung mit seinem eigentümlichen Schnabel zu suchen.

Wir wollen beim nordöstlichsten Punkt der Halbinsel vor allem nochmals nach Delfinen Ausschau halten. Zunächst wandern wir der "Clarke's Beach" entlang, wo Wellensurfer ihr Revier haben. Am Ende des langen Strandes befindet sich eine kleine Insel. Wenn Ebbe herrscht, kann man trockenen Fusses zu dieser vorgelagerten Aussichtsinsel gehen und hat von dort eine prächtige Aussicht auf die "Clarke's Beach" und die Wellensurfer.


Wir wandern weiter bis zum nordöstlichsten Punkt des australischen Festlandes. Von dem kleinen vorgelagerten Hügel aus kann man die geselligen Tiere am besten beobachten.

Und diesmal brauchen wir gar nicht zu warten. Eine Gruppe von etwa einem Dutzend Delfinen auf Futtersuche schwimmt ziemlich nahe am Ufer entlang. Wir sind begeistert.


Teilweise halten sie sich zum Greifen nahe nur etwa 50 m vom Ufer entfernt auf.


Die Delfine schwimmen oft in Gruppen eng nebeneinander. Sie sind beileibe keine Einzelgänger.


Sprünge hoch in die Luft, wie man sie aus Tierparks und aus Filmen kennt, konnten wir leider keinen einen einzigen beobachten.

Gleichwohl wirken die intelligenten Säugetiere auf uns verspielt und unternehmungslustig.


Erstaunlicherweise scheinen sie die Paddelbootgruppe überhaupt nicht zu stören. Sie schwimmen sogar munter zwischen der Gruppe hindurch.



Auf der gegenüberliegenden Seite der kleinen Aussichtsinsel können wir inzwischen mit Hilfe des Fernglases drei Wale mit ihren Ausblasfontänen ausmachen. Leider sind sie für Fotoaufnahmen zu weit entfernt. Die Wellenreiter in der gleichen Bucht interessieren die Delfine vor ihrer Nase kaum. Sie konzentrieren sich auf die nächste Welle, die hier an diesem "Spot" auch für Anfänger geeignet ist.


Nach einer Stunde "Dolphin-Watching" spazieren wir weiter zum Leuchtturm hinauf und geniessen die herrliche Aussicht auf den westlichen "Tallow Beach".


Der Blick auf diesen beinahe unberührten, unendlich langen Sandstrand ist absolut fantastisch.


Die Blütenstämme an diesen Sträuchern werden auch oft von den "Rainbow Lorikeets" besucht.

Für Deltasegler steht extra eine Startrampe zur Verfügung.

Die Pilotin hat den Start geschafft. Sie landet aber schon kurz darauf auf dem breiten Sandstrand. Ein langer Flug war das nicht. Dazu hat ihr die Thermik oder der Aufwind gefehlt.


Unser Weg führt an dieser Startrampe vorbei. Es braucht schon ziemlichen Mut mit dieser kurzen Anlaufstrecke in den Abgrund zu springen. Mit einem Gleitschirm wäre dies kaum möglich.

Der "Cape Byron Walking Track" schlängelt sich von hier weg hinunter durch den tropischen Wald bis ins Dorf.

An diesem schönen Café gehen wir heute vorbei.

Wir haben uns für den Lunch das "Byron Beach Café" ausgesucht. Kunstwerke gibt es in "Byron Bay" an jeder Ecke, wie beispielsweise bei den "Backpackers".

Selbst die Strassenkandelaber sind kunstvoll bemalt.




Für das Abendessen haben wir heute das "Thai@Byron" ausgesucht. Es ist eine gute Wahl, wie es sich herausstellt. Wir haben seit Thailand schon lange nicht mehr so gut und preiswert thailändisch gegessen.

Die magische "blaue Stunde" bringt in die Strassen von "Byron Bay" eine märchenhafte Stimmung.



Die Restaurants, Cafés und Shops geben sich alle Mühe um ein angenehmes, einladendes Ambiente zu schaffen.




Am farbenfrohsten sind naturgemäss die Lampen-Shops :-)


Ein wunderschöner Tag und ein gemütlicher Abend gehen zu Ende.

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