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Dienstag, 28. Juli 2009

Back to Sydney VIII (NSW) (im Campervan)

In Sydney (NSW) (Dienstag, 28.7.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 1 - 3 Bf.

Der Nationalpark bietet vielen Tieren, allen voran den Vögeln, einen natürlichen Lebensraum, und wir stehen mit unserem "Büssli" mitten drin. Die weissgelben Kakadus machen bei Sonnenaufgang einen Höllenlärm und auch die "Kookaburras" geben dazu lautstark und unüberhörbar ihren Beitrag.

Es ist Zeit aufzustehen, auch wenn es uns heute Morgen wegen der Kälte etwas schwerer fällt.

Ein riesiges Hochdruckgebiet hat sich vom Westen her kommend über Ostaustralien installiert und sorgt voraussichtlich bis zu unserer Abreise für wolkenloses Wetter. Dadurch kühlt es in der Nacht gehörig ab. Wir entschliessen uns, das Frühstück trotz Sonnenschein, bei neun Grad Aussentemperatur, im beheizten Büssli zu geniessen.

Mit dem Bus fahren wir anschliessend ins Stadtzentrum von "Sydney". Als wir die "Harbour Bridge" überqueren, zieht uns diese faszinierende Stadt auf einen Schlag wieder in ihren Bann.

Der Blick auf die "Skyline" und die traumhaft schöne Bucht des "Sydney Harbour" mit dem Opernhaus ist absolut einzigartig.

Ein Gefühl wie Heimat steigt in uns auf, denn wir haben immerhin ganze zwei Wochen in dieser grossartigen Stadt verbracht.


Wir wollen an dieser Stelle nicht noch einmal alle Sehenswürdigkeiten von "Sydney" wiederholen, die wir bereits vor einem halben Jahr in unserem Reisetagebuch dokumentiert haben. Interessierte bitten wir höflich, unsere Sydney-Beiträge vom 18. bis 31. Januar 2009 nachzulesen (zuunterst auf den einzelnen Beiträgen jeweils mit Mausklick auf "Neuerer Post" zurückblättern).

Wir schlendern den ganzen Tag wie zwei Hungernde kreuz und quer durch die Innenstadt und erfreuen uns nochmals an den unzähligen Sehenswürdigkeiten, die Sydney zu bieten hat.


Erst nach dem Eindunkeln fahren wir, zufrieden mit dem heutigen Tag, zurück zum Campingplatz.

In Sydney (NSW) (Mittwoch, 29.7.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 1 - 2 Bf.

Heute Morgen ist es "arschkalt". Wir erinnern uns an "Pemperton" im Süden Westaustraliens, wo wir Ende März minimale 7 Grad gemessen hatten, denn das Thermometer zeigt heute nur noch 8 Grad an. Essen im geheizten "Büssli" ist wieder angesagt :-)

Wir haben uns entschlossen, in Sydney ein zweites Mal eine Oper anzuschauen und das fantastische Opernhaus von innen zu bestaunen. Die Oper "Manon Lescaut" von "Giacomo Puccini" wird am Freitagabend aufgeführt. Wir erhalten gerade noch zwei Tickets, der beinahe ausverkauften Aufführung. Die grossartige Inszenierung der Oper "Cavalleria Rusticana" von "Petro Mascagni" vor einem halben Jahr hat bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wir sind gespannt darauf, was uns am Freitag erwartet.

Auch heute fahren wir mit dem Bus zum Bummeln in die Innenstadt. Wir spazieren noch einmal zum attraktiven "Darling Harbour".

Das relativ kleine Hafenbecken ist diesmal total mit Motor- und Segelbooten zugepflastert, so dass wir kaum noch die Wasseroberfläche erkennen können.

Es findet zurzeit eine "International Boot Show" statt, und der ansonsten wunderschöne Hafen macht heute einen total überfüllten Eindruck. Wir halten uns diesmal nicht lange hier auf und spazieren nach einem kurzen Lunch durch die anschliessenden Parkanlagen vorbei am "Chinese Garden" zurück ins Zentrum.


Da die Bäume jetzt im Winter weniger Blätter tragen, können wir endlich die "St Andrew's Cathedral" fotografieren.

Die Kirche ist mit den Glasmalereien und der bemalten Orgel vor allem auch von innen attraktiv.



Nicht weit davon befindet sich das wohl schönste "McDonald's" Gebäude :-)

Das "Evergreen Boots are made for walking" trifft auch auf unsere Schuhe zu, die wir in den letzten 8 ½ Monaten doch arg strapaziert haben. Anitas "Walking Shoes" haben definitiv ausgedient und werden die Schweiz voraussichtlich nicht wieder sehen ;-)

Wir spazieren noch ein wenig durch die belebten Geschäftsstrassen von "Sydney", bevor wir uns heute etwas früher, als gestern, zum Campingplatz zurück begeben.

An die farbenprächtigen Sonnenuntergänge werden wir uns wohl nie gewöhnen. Jeder ist für sich einzigartig und fasziniert uns immer wieder aufs Neue.


In Sydney (NSW) (Donnerstag, 30.7.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 19 Grad / Wind: 1 - 2 Bf.

Mit dem vielleicht etwas abgedroschenen Spruch: "Alles hat einmal ein Ende, nur die Wurst hat zwei", beginnt unser letzter Tag auf dem Campingplatz in "Sydney". Heute führen wir unseren letzten "recovery and recreation day" im "Aussie Land" durch. Wir haben uns dafür einen wolkenlosen Tag ausgesucht; andere gibt es bis zu unserer Abreise nicht mehr :-)

Der "Kea Campervan" muss besenrein abgeliefert werden und es hat sich auch noch ein bisschen Wäsche angesammelt. Deshalb fahren wir heute für einmal nicht in die Innenstadt. Nichtsdestoweniger bleiben uns noch zwei weitere Tage, wenn wir zum Abschluss unseres Australien Aufenthaltes im Hotel "Travelodge" wohnen werden. Dies gibt uns die Gelegenheit, in aller Ruhe unser Fluggepäck zusammenzustellen, denn es gilt die Maximalgewicht von 23 kg pro Person (Singapore Airlines) nicht zu überschreiten.

Gegen Mittag sind wir mit unserer Arbeit weitgehend fertig und Anita bereitet uns einen kleinen Lunch zu. Und dann geschieht das beinahe Unglaubliche: Zwei "Rainbow Lorikeets" fliegen direkt vor unser "Büssli" und steigen ungeniert die Eingangstreppe empor. Die relativ scheuen Papageien wagen sich doch tatsächlich bis in unsere Stube. Wir sind absolut sprachlos.


Zwei "Magpies" und weitere Vögel folgen und umlagern unser Büssli richtiggehend.




Natürlich kriegt jeder ein kleines Abschiedsgeschenk in Form von Brotkrümeln ab. Wir lassen uns da nicht lumpen ;-)

Diese wunderbare Begegnung mit den Tieren ist eine emotionale und würdevolle Verabschiedung vom einzigartigen Tierreich Australiens. Etwas Schöneres hätten wir uns im Traum nicht vorstellen können. Wir sind überglücklich. Unsere bunten, putzigen Gesellen bleiben uns den ganzen Nachmittag treu und schauen immer wieder vorbei.


Wir sind immer noch auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz für unsere inzwischen marode Digitalkamera "Kodak P850". Das Internet mit den Tests renommierter Fachzeitschriften sowie die Suchmaschine "Google" sind dabei ausgesprochen hilfreiche Instrumente, damit wir uns im umfangreichen Markt ein möglichst objektives Bild machen können. Auch heute starten wir im "Google" wieder einmal einen Suchlauf und siehe da, "Panasonic" bringt im August eine neue "Bridge Kamera" heraus, einen Nachfolger der erfolgreichen Lumix FZ28, welche zurzeit auf unserer Evaluationsliste an dritter Stelle steht.

Die neue "Lumix DMC-FZ38" ist gegenüber dem Vorgängermodell "FZ28" generell schneller geworden. Damit enthält sie die entscheidenden Verbesserungen, um ein würdiger Nachfolger unser jetzigen Kamera zu werden. Bis auf den elektronischen Sucher, welcher mit 201'600 Pixeln leider nicht sehr fein auflösend geraten ist, erfüllt sie alle unsere Kriterien, denn alle weiteren technischen Daten sind exzellent. Der Autofokus der "FZ38" arbeitet nach Angaben von "Panasonic" doppelt so schnell wie bei der "FZ28". Die Auslöseverzögerung soll nach Angaben des Herstellers nur 0,006 s betragen, ein absoluter Spitzenwert. Glanzstück der neuen "Lumix DMC-FZ38" ist ihr lichtstarkes 18-fach Zoom Leica DC Vario-Elmarit 2,8-4,4, welche beste Abbildungseigenschaften, auch bei wenig Licht, garantiert. Und auch im Video-Bereich kann sie mit HD-Auflösung punkten.

Für uns nicht ganz unwichtig: Die Kamera ist mit 412 g verhältnismässig leicht und handlich und schaut noch dazu toll aus. Wir können es kaum erwarten die neue "Lumix DMC-FZ38" in den Händen zu halten :-)

Ich (Anita) besuche nach dem Abendessen eine Führung durch den Touristpark. Anhand von Fotos erklärt eine freiwillige Helferin des Nationalparks humorvoll die verschiedenen Tierarten und ihre Besonderheiten. Um 18:30 Uhr, nach Eindunkelung, führt sie die interessierte Gruppe von ca. 10 Personen durch den Park. Ausgerüstet mit einer starken Taschenlampe spazieren wir durch den Campingplatz. Wir entdecken "Brushtail-Possum", Kaninchen, schlafende "Kookaburras" und zum Schluss noch ein "Ringtail-Possum", welches viel kleiner ist, als das "Brushtail-Possum". Nach 2 Stunden ist die lehrreiche und interessante Führung zu Ende. Infolge der Dunkelheit gibt's für einmal keine Fotos :-)

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hi, ich könnte für euch heulen. Mir kommen wirklich fast die Tränen, es kommt mir vor, als ob ich dieses einzigartige Ausralien verlassen müsste (habe übrigens am Flughafen jedesmal die Sonnenbrille angehabt, wenn wir von Australien weggeflogen sind). Dieses Land ist einfach einzigartig. Mached's guet und bis bald. Marion


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