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Freitag, 10. Juli 2009

Back to Sydney I (NSW) (im Campervan)

Brisbane - Southport (Qld) (Freitag, 10.7.2009)
Wetter: schön, windig / Temp.: 24 Grad / Wind: 3 - 5 Bf.

Nach sieben wunderschönen und interessanten Tagen in "Brisbane" ziehen wir weiter nach Süden. Unsere nächste Destination "Southport" liegt etwa 80 km von "Brisbane" entfernt an der berühmten "Gold Coast". Das "Navi" führt uns zielsicher mitten durch die City von "Brisbane". Zunächst fahren wir auf der Schnellstrasse parallel zum "Brisbane River" und queren den Fluss über die "Captain Cook Bridge" in Richtung "South East Freeway". Noch ein letztes Mal werfen wir einen wehmütigen Blick zurück auf die Skyline dieser fantastischen Stadt. "Goodbye Brisbane, maybe see you again sometime!"

Der Verkehr hält sich um diese Zeit (ca. 10.00 Uhr) in Grenzen, so dass wir ohne Stockungen vorankommen und bald die 8-spurige "Pacific Motorway" erreichen. Die Fahrt auf dem "Gold Coast Freeway" verläuft ebenso unspektakulär, so dass wir bereits vor elf Uhr auf dem angepeilten Campingplatz "Tourist Park Broadwater" eintreffen. Er liegt direkt am Strand des "Broadwater Inlets" von "Southport", an der Einmündung des "Loders Creek" und verfügt über die übliche gute Infrastruktur. Der stattliche Platz besitzt beinahe 300 Parzellen mit immerhin drei grossen Sanitärgebäuden. Er ist infolge der bis zu diesem Wochenende in "Queensland" andauernden Schulferien ziemlich gut belegt. Wir erhalten trotzdem noch ein sonniges Plätzchen, wenn auch, wegen der nahen Hauptverkehrstrasse, ein eher lautes.

Für uns nicht ganz unwichtig: Der Campingplatz verfügt über WLAN, welches für Gäste gratis benutzbar ist :-) "McDonald's" liegt nur fünf Gehminuten davon entfernt und gleich neben dem Campingplatz beginnt die ausgedehnte Strandpromenade von "Southport", welche zum Joggen und für das "Tai Qi" bestens geeignet ist :-)

"Southport" war einst die erste Siedlung an der "Gold Coast", ist mittlerweile aber ein riesiges Ferienparadies mit Hunderten von Hotels, Appartements, Restaurants, Cafés, "Shopping- und Factory Outlet Centers". "The Harbour Town", ein riesiges "Shopping Centers" mit mehr als 120 Läden, befindet sich in der Nähe des Campingplatzes.

Die Feriendestination "Southport" besitzt grosse Ähnlichkeit mit "Benidorm" an der "Costa Brava" in Spanien. Hochmoderne Wolkenkratzer reihen sich hier aneinander.

Nicht weniger als 8 Golfplätze und 27 "McDonald's" existieren entlang der "Gold Coast", der total auf Massentourismus ausgerichtet ist. "Sea World", "Movie World", "Australia Outback Spectacular", "Dream World", "White Water World" und weitere Vergnügungsparks reissen sich um die Feriengäste. Zum Geldausgeben sind hier also jede Menge Möglichkeiten vorhanden, und die Preise sind ziemlich happig. Selbst einen kleinen Flughafen gibt es an der Grenze zu "North South Wales".

Was diesen Küstenstreifen zusätzlich attraktiv macht, sind die vielen verschlungenen "Inlets" und Buchten mit klingenden Namen, welche vor allem im Sommer zum Baden und Wassersport einladen. "Surfers Paradise" ist nur einer von vielen schönen Sandstränden, aber vielleicht der Bekannteste.

Zurzeit halten sich die Badegäste wegen den auch für diese Gegend tiefen Temperaturen eher in der geheizten Badeanlage auf, welche sich unweit von unserem Campingplatz befindet.


In Southport (Qld) (Samstag, 11.7.2009)
Wetter: schön, teils wolkig / Temp.: 24 Grad / Wind: 2 - 4 Bf.

Leider dominiert auch heute Morgen der Wind, so dass noch kein wohliges Gefühl aufkommen mag. Für unsere morgendliche Joggingrunde durch die Strandpromenade und entlang des Strandes spielt dies jedoch keine Rolle.


Beim Joggen treffen wir auf die wohl künstlerisch wertvollste WC-Anlage in Australien :-)



Es ist schon eine Weile her, seit wir die "Galaahs" gesehen haben. Diese drolligen Vögel leben normalerweise eher im Landesinnern.


Wir wollen uns heute als erstes das grösste "Shopping Center" vor Ort, "The Harbour Town" ansehen. Nicht weniger als 5000 Parkplätze stehen rund um diese imposante Ansammlung von über 120 Shops, Boutiquen, Restaurant, Cafés und Supermarkets zur Verfügung, selbstverständlich gratis.

Ein Designer-Shop reiht sich an den nächsten. Nike, Adidas, Rip Curl, Levi's, Fila, Diesel, Timberland und wie sie alle heissen, sind hier versammelt.

Der Baumarkt "Bunnings" ist ebenso vertreten, wie auch "McDonald's" und andere Fastfoodketten. Aus Neugierde betreten wir zum ersten Mal ein "Bunnings Warehouse". Unsere Baumärkte nehmen sich dagegen wie kleine Spielzeugmärkte aus. Die Halle ist grösser als ein ganzes Fussballfeld und die Handwerkermaschinen-Abteilung etwa so gross, wie bei uns eine ganze "Migros Do It Abteilung". Es gibt sogar eine Campingabteilung. Wir sind überwältigt :-)

Das Einkaufszentrum besteht aus verschiedenen Gebäudekomplexen, welche durch Strassenarkaden und viele schön gestaltete Plätze aufgelockert sind, die zum Verweilen einladen.




Nebst den zahlreichen Designer-Shops gibt es auch einige normale Läden und sogar ein Gemüse/Früchte-Markt ist integriert.




Wer nicht shoppen will kann sich im Kinopalast einen Film ansehen.

In diesem imposanten "Shopping Center" könnte man locker einen ganzen Tag verweilen.

Nach einem Cappuccino bei "McDonald's" fahren wir weiter zum "Billabong Outlet".

Wer günstig "Designer-Wear" erwerben will, liegt hier genau richtig. Hier kauft man die begehrten Kleidungsstücke zu einem Bruchteil des normalen Preises. Auch wir schlagen zu ;-)



Anschliessend fahren wir auf die Halbinsel "The Split", wo wir uns die "Inlet" Verbindung zum offenen Ozean anschauen. Wo sich viele Fischer aufhalten, hat es meistens besonders viele Fische. Fischen ist in Australien ein richtiger Trendsport. Fischerfachgeschäfte gibt es praktisch in jedem noch so kleinen Ort.

Wir spazieren auf dem künstlich angelegten Damm bis zum äussersten Punkt hinaus.




Das Meer ist heute sehr unruhig. Gemäss Wellensurferbericht soll die Wellenhöhe heute bis zu vier Meter betragen.


Ein Pelikan gleitet vom Wind getragen majestätisch über das tosende Meer, immer nach Futter Ausschau haltend.


Wir spazieren noch ein wenig auf den Sanddünen dem Fuss-/Radweg entlang. Auf der Halbinsel gibt es auch traumhaft schöne Hotels, wie beispielsweise das "Mirage Pacific".


"Sea World", "Mariner's Cove" und ein Jachthafen befinden sich ebenfalls an bevorzugter Lage am "Inlet" vis-à-vis des Festlandes.

Trotz relativ frischem Wind tummeln sich viele Feriengäste am Strand des "Surfers Paradise".

Der Blick vom nördlichen Ufer der Hauptbrücke auf die Skyline ist eindrücklich. Über die Schönheit von solchen Feriendestinationen kann man geteilter Meinung sein. Wir bevorzugen eher die idyllischen Ferienorte.



Wir haben genug gesehen für heute und fahren zu Campingplatz zurück.

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