WICHTIG! Die Beiträge werden chronologisch absteigend angezeigt, d.h. der neueste Beitrag steht immer zuoberst. Es werden immer nur die letzten 2 bis 3 Beiträge gleichzeitig angezeigt. Weitere, ältere Beiträge können auf vier Arten im Navigationsbereich (rechts) aufgerufen (Blog-Archiv + Kategorien) oder mit Stichworten im ganzen Reisetagebuch gesucht werden (Suchfeld links oben):

- pro Jahr (z. B. ganzes Jahr 2008) --> Achtung, sehr lange Download-Zeit!
- pro Monat (z. B. November) --> Achtung, evtl. lange Download-Zeit!
- pro Beitrag (z. B. In Sydney)
- pro Kategorie (z. B. Thailand) --> Link Ältere Posts anzeigen benützen!

Zusätzlich können am Ende aller angezeigten Beiträge immer die "Startseite", "Neueren Posts" und "Älteren Posts" dazu aufgerufen werden.

NEU! Bei Ortschaften (z.B. im Titel) sind Google-Maps hinterlegt, die direkt auf die entsprechende Landkarte führen (nach Gebrauch im IE wieder zurückblättern).

Freitag, 24. Juli 2009

Back to Sydney VII (NSW) (im Campervan)

In Port Macquarie (NSW) (Freitag, 24.7.2009
Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 2 - 3 Bf.

Obwohl das Meer in Sichtweite liegt, war es heute Nacht sehr ruhig, so dass wir gut geschlafen haben. Unsere Joggingrunde entlang der Strandpromenade bis zum Jachthafen und zurück ist heute bei nur 12 Grad Lufttemperatur richtiggehend erfrischend ;-) andererseits ersetzt es in der Tat den Morgenkaffee und bringt den Blutkreislauf in Schwung.

Frühstück gibt's bei strahlendem Sonnenschein vor dem Büssli.

Anschliessend spazieren wir entlang der Strandpromenade in Stadtzentrum.

Die Parkanlagen mit den Cafés laden zum Verweilen ein.

Es ist doch ein erhebendes Gefühl Schulter an Schulter mit "Sir Edmund Barton", dem ersten australischen Premierminister auf einer Bank zu sitzen ;-)

"Golf Crocket" ist eher ein Spiel für ältere Leute. Dabei kommt man ohne grosse Wegstrecken zum Ziel und es ist weit weniger anstrengend als beispielsweise ein "18 Hole Golf Court".


Keine Angst, auf so einem schmalen Paddelboot würden wir uns nie aufs Meer wagen.

Pelikane haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Hier beim "Fish Cleaning Table" fällt immer etwas für sie ab.


Der Pelikan ist ein wahrer Flugkünstler. Besonders imposant schaut es aus, wenn sie mit ihren grossen Schwingen nur ein paar cm über das Wasser gleiten und dann irgendwann wie ein grosses Wasserflugzeug mit den Füssen als Schwimmer voran landen.

Am Nachmittag besuchen wir das einzige Spital für "Koalas" in der Welt, das "Koala Hospital Port Macquerie".

Jedes Jahr werden hier 200 bis 300 "Koalas" medizinisch versorgt und betreut.

Das Spital wird mehrheitlich durch freiwillige Helfer geführt. Lediglich zwei bis drei Personen sind angestellt. Diese einzigartige Einrichtung wird ausschliesslich durch Spenden und Einnahmen der Souvenir-Artikel am Kiosk finanziert. Der Eintritt ist frei.

Um drei Uhr findet die tägliche Führung mit Fütterung der inzwischen seltenen vom Aussterben bedrohten Tiere statt.

Diese alte Dame ist der älteste "Koala" im Spital und möglicherweise von ganz Australien, denn sie ist bereits 22 Jahre alt. Normalerweise werden "Koalas" nur 13 bis 15 Jahre alt.

Dieser blinde "Koala" wird das Spital ebenfalls nicht mehr verlassen können.

Wir verlassen dieses einmalige Spital mit gemischten Gefühlen, denn unmittelbar neben dem Anwesen führt eine Hauptverkehrsstrasse durch und Autos stellen nebst den Hunden die Hauptgefahr für die "Koalas" dar.

In der Wildnis haben wir diese niedlichen Geschöpfe leider all die Zeit nie angetroffen.

Wir gehen zurück zum Campingplatz, vorbei am "Lookout" mit toller Aussicht auf den Campingplatz und den "Inlet" Eingang.


Bei Abenddämmerung spazieren wir ins Stadtzentrum.

"Glasshouse Art Conference and Entertainment Centre", das grosse regionale Theater- und Unterhaltungszentrum von "Port Macquarie" gibt sich heute in festlicher Abendbeleuchtung. Es wurde erst kürzlich im Jahre 2008 eröffnet. Das Theater umfasst immerhin 620 Sitzplätze. Die Leute stehen vor dem Eingang bereits Schlange.

Da wir nur noch wenige Tage in Australien sind, haben wir uns das Restaurant "El Rio" ausgesucht, um noch einmal einen schmackhaften, australischen Fisch zu geniessen.

Port MacquarieKaruah (NSW) (Samstag, 25.7.2009)
Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 1 Bf.

In der Nacht hat es tüchtig abgekühlt. Wir messen frühmorgens lediglich noch 9 Grad Lufttemperatur. Weil dazu noch ein leichter Wind weht, ist es besonders frisch. Wir weigern uns bei so schönem Wetter kategorisch im "Büssli" zu essen und und ziehen uns stattdessen die Windjacken über :-)

Eigentlich wollte wir heute das auf einer Halbinsel liegende "Nelson Bay" ansteuern. Leider sagen die Wetterprognosen für morgen Sonntag für die ganze Küste etwas Regen voraus, so dass wir uns für eine letzte Zwischenstation in "Karuah" auf unserer Fahrt nach "Sydney" entschliessen.


In "Forster" erblicken wir gerade zur rechten Zeit ein "McCafé". It's Cappuccino time!" und diesmal erhalten wir mit unserer "Coffee-Card" wieder einen Gratis-Café. Weiter geht unsere Fahrt durch eine wunderschöne Seen- und "Inlet"-Landschaft, ähnlich wie in Skandinavien.

Am südlichen Ende des grossen "Lake Wallis" machen wir einen Lunchhalt. Die idyllische "Rest Area" direkt am See ist zauberhaft gelegen.


Gleich dahinter befindet sich auch noch ein Restaurant mit Terrasse und Blick auf den See. Wir verköstigen uns heute selbst.


Die australischen Krähen haben einen angenehmeren Ruf, als die unsrigen in der Schweiz und sind erstaunlicherweise wesentlich weniger scheu.

Die "Kookaburras" schauen uns beim Essen interessiert zu, ob vielleicht für sie noch etwas übrigbleibt.

Ihr Sammelruf ist unüberhörbar. Schliesslich sind bestimmt fünf von diesen neugierigen Vögeln auf den Bäumen um uns versammelt.


Das Dorf "Karuah" liegt am südlichen Ufer des "Karuah River", welcher in die "Port Stephens Bay" mündet.


Noch immer ist der Himmel wolkenlos. Wir können noch nicht so richtig glauben, dass es morgen regnen soll.

BIG4 Campingplatz "Karuah Jetti" befindet sich direkt am Hafen des Dorfes. Wir erhalten auf dem eher kleinen Platz gerade noch ein sonniges Plätzchen.

Die Infrastruktur des Campingplatzes vermag nicht ganz an den üblichen BIG4-Standard anzuknüpfen. Die Küche ist minimal ausgerüstet und der einzige Waschtrog erst noch verstopft. Die Sanitäranlagen hinterlassen einen einengenden Eindruck und auch dort läuft das Wasser in den Waschbecken teilweise schlecht ab. Das WLAN von NET4 funktioniert ebenfalls nicht. Dieser etwas verwahrloste Zustand des Platzes liegt möglicherweise an der mangelhaften Führung. Wir sind von BIG4 jedenfalls an besseres gewohnt.

In
Karuah (NSW) (Sonntag, 26.7.2009)
Wetter: bedeckt bis heiter / Temp.: 18 Grad / Wind: 1 Bf.

Nach dem gestrigen Abend können wir es kaum fassen. Der Himmel ist inzwischen tatsächlich bedeckt. Die Wetterfrösche scheinen doch recht zu behalten. Allerdings "gügslet" (auf Deutsch: blinzelt ;-) die Sonne bereits wieder zwischen den Wolken hindurch. Heute Morgen üben wir wieder einmal die Tai-Qi 108-er Form. Gleich neben unserer Parzelle befindet sich eine genügend grosse Wiese, die sich bestens dafür eignet.

Fürs sonntägliche Frühstück mit Ei heisst es erstmal die Heizung anwerfen, denn mit 11 Grad ist es zum gemütlichen Sitzen einfach zu kalt. Unser Kombi-Klima-/Heiz-Aggregat leistet wieder einmal wertvolle Dienste und so können wir den Morgen im gut klimatisierten Büssli ganz gut aushalten. Und dann fängt es doch tatsächlich leicht zu regnen an :-( So bleiben wir erstmal in unserem Campervan und warten bis der Regen vorbei ist.

Und siehe da: Gegen Mittag lichtet sich der Himmel bereits wieder auf und macht der Sonne Platz. Ab Morgen ist für die nächsten Tage ohnehin wiederum Sonnenschein pur angesagt, das richtige Wetter für unseren abschliessenden Aufenthalt in "Sydney". Der Gesamteindruck einer Landschaft/Stadt wird beim Reisen erfahrungsgemäss entscheidend vom Wettergeschehen mitgeprägt, und wir möchten den tollen Eindruck von dieser grossartigen Stadt und von Australien gerne mit nach Hause nehmen.

Gegen Mittag schlendern wir noch ein wenig durchs Dorf und schauen, ob wir irgendwo Internet-Access erhalten. Leider Fehlanzeige; ausser einem Cappuccino mit Kuchen in der einzigen Snackbar, welche heute Sonntag geöffnet hat, ist hier nichts zu holen. Der Computer-Shop vis-à-vis ist bedauerlicherweise geschlossen. So wird dieser Beitrag eben etwas verspätet in unserem Reisetagebuch erscheinen :-)

Die einzige Brücke über den "Karuah River", ausser dem "Pacific Highway", führt hier über diesen Fluss.

Dieser lange "Jetty" (Bootssteg) hat unserem Campingplatz den Namen gegeben. Er schliesst direkt am Ufer an unseren Platz an.


Viel mehr gibt es in diesem kleinen "Kaff" (Deutsch: Dörfchen) wohl nicht zu sehen. "Magpie", eine speziell musikalische und absolut nicht menschenscheue Krähenart, gibt uns zum Schluss unseres Spaziergangs noch die Ehre.


Karuah - Sydney (NSW) (Montag, 27.7.2009)
Wetter: bedeckt / Temp.: 22 Grad / Wind: 1 - 2 Bf.

In der Nacht feiern wir das einzige kurze Gewitter auf unserer Reise seit acht Monaten. Das kernige Donnergrollen, wie es bei uns zuhause üblicherweise zu hören ist, fehlt hier gänzlich; dazu fehlen in dieser Gegend die widerhallenden Berge. Unter dem Motto: "Wenn Engel reisen, lacht der Himmel", beginnt der letzte Tag unserer Reise um den einzigartigen Kontinent wiederum mit strahlendem Sonnenschein. Folglich darauf zu schliessen, dass wir Engel sind, wäre hingegen verfehlt ;-)

Auf dem Eukalyptusbaum hinter dem "Büssli" pfeift ein junger "Magpie" sein Morgenlied, währenddessen seine älteren Artgenossen auf der Wiese auf Futtersuche gehen.


Auf der Nachbarparzelle nistet zurzeit ein "Bee Wee".

Während der Eine die Eier ausbrütet, passt der Andere mit Argusaugen darauf auf, dass niemand in die Nähe kommt.

Warum die Vögel ihr Nest mitten auf dem Campingplatz gebaut haben, ist uns schleierhaft, denn hier ist immer irgend etwas los. Die Vögel verteidigen ihr Nest ziemlich aggressiv und fliegen voll auf die störenden Menschen zu, so dass sich manch einer zu Boden wirft, um nicht eine Gesichtsverletzung davon zu tragen.

Der Kreis unseres "Trips around Down Under" schliesst sich. Heute fahren wir bis zum Campingplatz "Lane Cove River Tourist Park", der in einem kleinen Nationalpark im Vorort "North Ride" nördlich von "Sydney" liegt. Näher als 14 km liegt leider keiner der Campingplätze.

Die beinahe 200 km lange Fahrt auf dem "Pacific Highway" bis zum Campingplatz geht zügig vonstatten. Bei "McCafé in "Newcastle" machen wir eine kleine Pause und checken nochmals das Wetter und die möglichen Campingplätze in und um "Sydney".
Über den gut ausgebauten "Freeway" fahren wir unserem letzten Ziel, "Sydney", entgegen. Dieser führt im Gegensatz zum parallel verlaufenden "Pacific Highway" in gestreckter Linie durch die abwechslungsreiche Landschaft.


Die Strasse schlängelt sich elegant zwischen Seen und Hügeln hindurch.


Auf der Suche nach dem Campingplatz "Lane Cove River Tourist Park" verfahren wir uns im Nationalpark trotz "TomTom". Die GPS-Daten im "Navi" liegen leicht daneben, so dass es die falsche Zufahrtsstrasse zum Campingplatz erwischt. Mit den genauen Adressangaben haben wir dann mehr Glück. Ein Korrektur-Update der GPS-Daten werden wir "TomTom" selbstverständlich via Internet zukommen lassen :-)

Der Campingplatz liegt mitten im Wald und verfügt über eine gute Infrastruktur inkl. WLAN auf dem ganzen Platz. Die Busstation in nach "Sydney City" liegt nur etwa 10 Gehminuten entfernt. Wir sind mit unserer Parzelle in einer Waldlichtung, nahe den Sanitäranlagen und dazu mit WLAN-Empfang völlig zufrieden.

Wir unternehmen noch einen Rundgang um die nähere Umgebung kennenzulernen und vor allem die Busstation für unseren morgendlichen Ausflug in die "City" zu checken.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hi, hatte ganz schön viel zu tun, bis ich eure Berichte von 2 1/2 Wochen nachgelesen hatte. Habe sie in den Ferien vermisst. Die Fotos von den Koalas gehen einem fast ein bisschen ans Herz. Glg Marion


Wichtig: Mittlerweile verfügen wir über sechs unabhängige Reisetagebücher. In der Navigationsleiste (rechts) unter der Rubrik "Impressum" kann jedes der Reisetagebücher direkt erreicht werden. Zusätzlich zum aktuellen sind gegenwärtig folgende Reisetagebücher verfügbar: