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Freitag, 17. April 2009

Geraldton – Port Hedland VII (WA) (im Campervan)

Im Karijini National Park (WA) (Freitag, 17.4.2009)
Wetter: sehr schön, heiss / Temp.: 34 Grad / Wind: 1 – 2 Bf.

Wir verlassen die Ortschaft "Tom Price" und fahren weiter in den ca. 100 km entfernten "Karijini National Park". Die Strecke ist landschaftlich abwechslungsreich.

Unterwegs erleben wir die Vorbeifahrt des Eisenerzzuges, welcher sich mit gemächlichem Tempo (ca. 30 km/h) in Richtung "Port Hedland" bewegt.


Für diese ca. 400 km benötigt er somit beinahe 14 Stunden.

Die Wolkenbilder helfen mit die Landschaft noch interessanter zu gestalten.


Dann endlich beginnt der "Karijini National Park". A$ 10.00 müssen in einem Kuvert mit Autonummer und Name hinterlegt werden. Und weiter geht die Fahrt durch steppenartiges Gelände bis zum angepeilten "Dales Camp Ground".

Dort wird uns im "Kangaroo Loop" ein Platz zugeteilt.

Wir halten uns nicht lange hier auf, denn es ist mittlerweile schon elf Uhr und wir wollen uns heute noch den westlichen Teil des "Dales Gorges" anschauen. Mit Trinkwasser, Lunch und gutem Schuhwerk ausgerüstet marschieren wir los.


Wir brauchen nicht lange zu gehen und schon erreichen wir den Rand des "Gorges" beim "Circular Pool".

Diesen Teil wollen wir uns morgen Vormittag vornehmen. Der "Walk Trail" führt am Rand der Schlucht entlang bis zum "Three Ways Lookout", wo der gut ausgebaute Abstieg in die "Dales Gorges" beginnt.

Die brüchigen rot gefärbten Felswände fallen steil ab. In der Schlucht ist genügend Wasser für Bäume und grünes Buschwerk.

Entlang des Flusses führt ein gut markierter "Walk Trail" durch die Schlucht bis zu den "Fortescue Falls".


Die Vegetation ist hier dank dem immer vorhanden Wasser sehr vielfältig.


Der Fels ist stark geschichtet und oft sehen wir grosse abgebrochene Felsstücke im Flussbett liegen. Wenn es regnet bleibt der "Gorge" aus diesem Grund auch für Besucher geschlossen.


Ab und zu führt der Pfad zwischen solchen Gesteinsbrocken durch.

Eukalyptusbäume mit ihren weissen Stämmen sind hier auch zuhause.

Dann endlich kommen wir zu den lang ersehnten "Fortescue Falls" mit dem natürlichen Swimmingpool, wie er in vielen Prospekten abgebildet ist.


Auch Anita stürzt sich in die Badehose und nimmt ein erfrischendes Bad im kristallklaren Wasser.


Ich steige derweil die Plattenstufen des Wasserfalls empor und schau mir das Ganze aus der Vogelperspektive an.



Nach einem kleinen Lunch bewegen wir uns weiter flussaufwärts bis zum "Fern Pool".

Ab und zu werfen wir einen Blick hoch, wo sich die Eukalyptusbäume bis an den Rand der Schlucht wagen.

Beim "Fern Pool" treffen wir auf eine Schweizer Familie mit zwei kleinen Kindern, die auch schon fünf Monate in Australien unterwegs sind.


Dieser Pool ist sogar mit einem Holzsteg ausgestattet. Entsprechend viele Leute benutzen hier die Gelegenheit zum Schwimmen.

Wir lassen diesmal das Schwimmen und kraxeln wieder zum Schluchtrand hoch. Noch ein letzter Blick zurück auf die "Fortescue Falls".

Dann geht's dem Schluchtrand zurück zum "Camp Ground".


Es war ein toller Tag und das Wetter hat diesmal optimal mitgespielt.



Karijini National ParkPort Hedland (WA)
(Samstag, 18.4.2009)

Wetter: sehr schön, heiss / Temp.: 38 Grad / Wind: 2 – 4 Bf.

Ausser den heulenden Dingos war es die ganze Nacht hindurch ruhig. Wir haben gut und lange geschlafen und stehen bereits um sechs Uhr auf. Bevor wir weiter reisen, sehen wir uns noch den östlichen Teil der "Dales Gorge" mit dem "Circular Pool" an. Der Pool liegt heute Morgen grösstenteils im Schatten. Die pastellfarbenen Schattierungen der Felsen und Pflanzen kommen noch besser zur Geltung.

Der Abstieg über den steilen "Walk Trail" geht flott von statten. Wir sind um diese Zeit noch beinahe alleine unterwegs.

Der Pfad entlang des Flusses ist gut markiert, so dass wir zügig vorwärts kommen.

Alle paar Schritte sind solche Hinweisplaketten angebracht.

Dann liegt er vor uns der magische "Circular Pool".

Das Farbenspiel der Felsen mit den verschiedenen Pflanzen ist fantastisch.


Anita lässt es sich nicht nehmen und stürzt sich nackt ins Wasser. Zurzeit sind noch keine anderen Besucher hier.

Im hinteren Teil des Pools ist das Wasser merklich wärmer (ca. 28 Grad).

Weitere Fotos von Anita sind der Zensur zum Opfer gefallen ;-) Inzwischen sind weitere Pool Gäste eingetroffen. Wir machen uns auf den Rückweg, denn wir wollen heute noch nach "Port Hedland" weiterfahren. Der Blick senkrecht nach oben zeigt den "Pool Lookout".

Für den Aufstieg brauchen wir lediglich 10 Minuten, unser heutiges Fitnessprogramm.

Wir werfen noch einen letzten Blick von oben auf den Pool, wo sich inzwischen einige Badende tummeln.

Dieser 4WD hat seinen Ersatzreifen bereits gebraucht. Er scheint beim Reifenplatzer ziemliches Glück gehabt zu haben, denn das Fahrzeug selbst schaut unbeschädigt aus.

Vom "Karijini National Park" führt die Strasse zum "Great Northern Highway". Nach wie vor befinden wir uns im Bereich der "Hamersley Range" und die Landschaft bleibt vorerst hügelig.

Auf dem "Great Northern Highway" durchqueren wir ein letztes Mal die Schluchten des Gebirges, bevor wir wieder im unendliche weiten Flachland landen.



Beim "Auski Roadhose" machen wir kurz Rast und trinken einen Café.

Es sind einige "Road Trains" auf dem Areal parkiert. Dieser Lastenzug hat zwei Anhänger und insgesamt 70 Reifen!

Die Strecke bis "Port Hedland" bleibt interessant. Mitten in der Ebene finden sich immer wieder kleinere und grössere Ansammlungen von riesigen Gesteinsbrocken. Wie diese dahin gekommen sind, bleibt uns ein Rätsel.

Überhaupt können wir den Umweg über "Tom Price" mit dem "Karijini National Park", anstelle des normalen "Southern Coastal Highway", jedermann nur empfehlen. Die Natur bietet hier wesentlich mehr Abwechslung und Sehenswertes, als die Durchfahrt durch eintöniges, ebenes Buschland.

Ab und zu kreuzen wir einen Lastenzug mit Überbreite. Diese werden normalerweise vorne und hinten von Fahrzeugen mit Warnleuchten eskortiert. Da heisst es am Strassenrand möglichst weit draussen anhalten und warten bis der Tross vorüber ist.

Bei der Einfahrt in "Port Hedland" befinden sich die Salzsalinen mit imposanten Salzbergen.

Nach dem üblichen Einkauf und Auftanken quartieren wir uns im BIG4 Campingplatz "Cooke Point Holiday Park" ein. Ein "recovery and recreation day" steht uns bevor. Es hat sich einiges an Wäsche angesammelt und eine kühle Dusche tut auch wieder mal gut.

Zudem muss unser Kühlschrank in Ordnung gebracht werden. Die eine Nacht ohne Strom ist ihm nicht gut bekommen. Das Tiefkühlfach ist abgetaut und der ganze Inhalt nass geworden. Der Kühlschrank ist beim "Kea Campervan" eindeutig die grösste Schwachstelle. Er lässt sich nicht mal einen Tag bzw. eine Nacht hindurch ohne Strom betreiben. Möglicherweise ist auch unsere Zweitbatterie im Eimer. Wir werden versuchen, dieses Problem im nächsten "Kea Depot" im "Broome" beheben zu lassen.

Es ist ein milder Abend, und wir messen beim Eindunkeln immer noch warme 30 Grad.

In Port Hedland (WA) (Sonntag, 19.4.2009)
Wetter: sehr schön, heiss / Temp.: 36 Grad / Wind: 3 – 6 Bf.

In der Nacht hat es nicht unter 26 Grad abgekühlt. Trotzdem raffen wir uns zum Joggen am Strand auf, auch wenn's schwer fällt. Die Wäsche trocknet bei diesem Wetter im Schnellzugstempo. Um zehn Uhr ist bereits alles trocken und so steht einem Ausflug nichts mehr im Wege.

Da das Zentrum von "Port Hedland" immerhin 8 km vom Campingplatz entfernt liegt, nehmen wir für unseren Ausflug in die Stadt das Büssli. Etwas enttäuscht kehren wir von unserem Trip zurück. Ausser einem kleinen Park, ein paar Banken und Cafés ist hier wenig Interessantes zu sehen. So entscheiden wir uns, noch "South Hedland" anzuschauen, welches ca. 18 km entfernt im Landesinnern liegt. Erneut fahren wir an den eindrücklichen Salzsalinen vorbei.

Im "McDonald's" genehmigen wir uns einen Cappuccino mit "Ice Cone" und schauen uns die neuesten Emails im Internet an (Free WiFi sei Dank ;-) Nach einem Bummel im "Shopping Center" fahren wir wieder zurück zum Campingplatz. Es ist inzwischen sehr heiss geworden. Die subtropische Sonne brennt vom knallblauen Himmel auf uns herab. Glücklicherweise gibt es auf dem "BIG4" einen kühlenden Swimmingpool :-)

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo ihr zwei, wie schön ist es doch, in so einem natülichen Pool zu baden. Wir waren genau auch dort und haben auch gebadet.
Lg Marion


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